Ein Service der ÄVOM / Ärzteverbund Oberpfalz Mitte e.V.:
Hier können Sie sich über den Aufgabenbereich der unterschiedlichen
Fachärzte informieren.

Allgemeinmedizin / praktische Ärzte / Hausärzte

Ein Facharzt für Allgemeinmedizin wird auch als praktischer Arzt und umgangssprachlich als Hausarzt bezeichnet. Für den Patienten ist er i. d. R. die erste Anlaufstelle, wenn es um gesundheitliche Probleme geht. Ein Hausarzt kennt oft die Lebens- bzw. Krankengeschichte und auch die persönliche Situation seiner Patienten und genießt im Allgemeinen ein besonderes Vertrauen seiner Patienten. Bei schwereren Krankheiten führt er gegebenenfalls die notwendigen Hausbesuche durch.

Bei Bedarf schreibt der Hausarzt eine Überweisung zum Facharzt, zu einer speziellen Therapie oder eine Einweisung in ein Krankenhaus.

Damit eine ärztliche Versorgung auch außerhalb der Sprechstunden sichergestellt werden kann, organisieren niedergelassene Ärzte in der Regel einen ärztlichen Notdienst.

Anästhesiologie / Narkose-Medizin

Die Anästhesiologie ist das medizinische Fachgebiet der Anästhesieverfahren. Diese werden unterschieden in Allgemein-, Regional- und Lokalanästhesie; Anästhesie bedeutet Betäubung. Während operativer oder diagnostischer Eingriffe erhält der Anästhesist die vitalen Funktionen eines Patienten aufrecht; einschließlich der Vor- und Nachbehandlung. Der Facharzt für Anästhesie arbeitet eng mit Fachpflegekräften für Intensivpflege zusammen.

Weitere Aufgabengebiete der Anästhesiologie sind die Intensivmedizin auf Intensivtherapiestationen, die Notfallmedizin sowie die Schmerztherapie von chronischen und akuten Schmerzen (auch postoperative Schmerzen).

Durch die zunehmende Alterung der Gesellschaft gewinnt die palliativmedizinische Linderung von Leiden eine immer größere Bedeutung für den Anästhesisten und ergänzt die klassische Schmerztherapie. Palliativmedizin ist die Medizin für die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden, bzw. weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung. Dabei spielt die Lebensqualität und das Befinden des Patienten eine übergeordnete Rolle.

Augenheilkunde / Augenärzte

Aufgaben eines Augenarztes ist die Behandlung von Erkrankungen und Funktionsstörungen des Sehorgans. Dazu gehören auch die Anhangsorgane und der Sehsinn. Es bestehen aber auch enge Beziehungen zur Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, zur Dermatologie und zur Neurologie. Moderne augenheilkundliche Untersuchungsmethoden erfordern eine umfangreiche und oft kostspielige technische Ausstattung, wie z. B. ein Stereomikroskop. Die Augenheilkunde ist eine der ältesten medizinischen (chirurgischen) Teildisziplinen.

In der Augenheilkunde stellt die Operation des grauen Stars (Katarakt) die am häufigsten durchgeführte Operation. Im Gegensatz dazu ist der Grüne Star (Glaukom) eine durch den Augeninnendruck mitverursachte Sehnervenschädigung.

Weitere wichtige Erkrankungen und Funktionsstörungen am Auge sind beispielsweise die Verstopfung der Tränendrüsen, die Erschlaffung der Lidhaut, Bindehaut- und andere Entzündungen sowie Verletzungen der Hornhaut. Im hinteren Augenabschnitt stellen die Netzhaut (Retina), die Aderhaut und der Sehnerv fachliche Spezialbereiche dar.

Patienten suchen auch einen Augenarzt auf bei: Schielen, unkontrolliertem Augenzittern, Farben- oder Nachtblindheit, Kurz- bzw. Weitsichtigkeit und Astigmatismus, um nur einige zu nennen.

Chirurgie

Die Chirurgie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen durch direkte, manuelle Einwirkung auf den Körper des Patienten befasst (Operation). Zum Zweck der Heilung werden verletzte Körperteile wieder zusammengefügt bzw. genäht oder kranke Organe vollständig oder teilweise entfernt. Zum Fachgebiet der Chirurgie gehört es auch, neue Organe oder Prothesen zu implantieren. Ein wichtiger Aspekt in der modernen Chirurgie ist die Anaesthesiologie (Schmerzbetäubung), ohne die eine Operation quasi undenkbar wäre.

Es gibt Belege, die Operationen bereits aus der Steinzeit und der Antike nachweisen. Früher führte ein sog. Bader oder Wundarzt (mit handwerklicher Ausbildung) Operationen durch; ein bekannter Handwerkschirurg jener Zeit war Doktor Eisenbarth. Ab der Epoche der Renaissance emanzipierte sich dann die anatomische Forschung wesentlich und führte schließlich zur akademischen Chirurgie. Wegbegleiter einer solchen modernen Chirurgie waren auch Militärärzte.

Doch erst die Entdeckung von krankheitserregenden Keimen (durch das Mikroskop) und die Erkenntnisse von Louis Pasteur und Robert Koch legten den Grundstein für heutige, erfolgreiche chirurgische Behandlungen. Die früher oft auftretenden Blutvergiftungen (Sepsis) nach Operationen konnten nun durch antiseptische hygienische Maßnahmen (Reinigung, Desinfektion und Sterilisation) weitgehend unterbunden werden.

In den 1990er Jahren etablierte sich die Endoskopie, die sog. minimal-invasive Chirurgie. Dabei werden die Patienten mit Endoskopen operiert. Da diese über Stichinzisionen in den Körper eingeführt werden, können sichtbare Narben sehr klein gehalten werden.

Dermatologie / Allergologie / Haut- u. Geschlechtskrankheiten

Ein Dermatologe (Hautarzt) beschäftigt sich mit der Abklärung, der Behandlung und der Betreuung von Hauterkrankungen und Hauttumoren. Mit dem Fachgebiet der Venerologie deckt die Dermatologie die sexuell übertragbaren Krankheiten inklusive der eigentlichen Geschlechtskrankheiten ab. Hautärzte haben häufig auch eine entsprechende Weiterqualifizierung zum Allergologen. Die Allergologie ist die medizinische Fachrichtung, die sich mit der Entstehung, dem Verlauf und der Behandlung von Allergien beschäftigt. Eine solche fachärztliche allergologische Qualifizierung können auch HNO- und Lungenfachärzte, Internisten, Kinderärzte oder Allgemeinärzte erwerben.

Spezialgebiete der Dermatologie umfassen u. a. gut- und bösartige Hauttumore, wie beispielsweise das maligne Melanom, diverse Karzinome sowie Erkrankungen der Schleimhäute und Hautanhangsgebilde. Hautärzte sind Ansprechpartner, wenn es beispielsweise um Psoriasis (Schuppenflechte) oder um Dermatitis (entzündliche Hauterkrankungen) geht. Ein weiteres Teilgebiet der Dermatologie ist die Phlebologie, die sich mit der Erkennung und Behandlung von Gefäßerkrankungen befasst. Zu nennen sind Venenerkrankungen wie Krampfadern, Besenreiser und Hämorrhoiden. Erkrankungen der Haut können auch psychosomatische Ursachen haben.

Maßnahmen zur Heilung können u. a. die Behandlung mit Arzneimitteln, Bestrahlungen, Photodynamische Therapien oder Lasertherapien sowie operative chirurgische Eingriffe sein. Hautärzte führen auch kosmetische Dermatotherapien durch.

Allergologen sind Ansprechpartner, wenn es beispielsweise um Arznei oder Nahrungsmittelallergie oder um Immunerkrankungen (z.B. Heuschnupfen oder Pollenallergien) geht.

Endokrinologie / Diabetologie

Die Endokrinologie bezeichnet die Lehre "von den Hormonen". In der Diabetologie beschäftigt man sich speziell mit der Behandlung von Diabetes (Zuckerkrankheit). Beides sind Fachrichtungen der Inneren Medizin.

Endokrinologie: Hormondrüsen werden als endokrin bezeichnet, wenn sie ihr Produkt nach innen, direkt ins Blut abgeben. Im Gegensatz dazu gibt es sog. exokrine Drüsen, z.B. Speichel- oder Talgdrüsen, die ihr Sekret nach außen abgeben. Die Endokrinologie beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Krankheiten: Schilddrüsenüber- und -unterfunktion, Nebenschilddrüsen- und Nebennierenerkrankungen, Stoffwechselstörungen der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) und dadurch bedingte Übergewichtigkeit, Hormonstörungsbedingter Riesenwuchs (Akromalie) und Kleinwuchs, Unterzuckerung sowie karzinoide (bösartige) Tumore.

Ein weiterer, großer Fachrichtungsbereich widmet sich dem Überschuss bzw. Mangel an Sexualhormonen (z.B. Testosteronmangel, Hirsutismus, Virilismus, Zyklusstörungen und unerfüllter Kinderwunsch).

Diabetologie: Diese erst seit einigen Jahren eigenständige Fachrichtung war früher ein Teilgebiet der Endokrinologie. Fachärzte dieser Fachrichtung beschäftigen sich neben anderen Stoffwechselerkrankungen vor allem mit den verschiedenen Formen (z.B. Typ1 und Typ 2) von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).

Personen mit diesem Krankheitsbild leiden an einer Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie). Dabei spielt das Insulin, das Hauptregelungshormon des Zuckerstoffwechsels, eine wesentliche Rolle: Insulinmangel, Insulinresistenz sind die Ursache, diese widerum auch bedingt durch Fehlernährung. Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) in der Gesamtbevölkerung ist steigend.

Gynäkologie / Frauenärzte

Die Gynäkologie (Frauenheilkunde) ist die Lehre von der Behandlung der Erkrankungen des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes. Das entsprechende Fachgebiet für Männer ist die Andrologie und Urologie.

Genau genommen befasst sich die Gynäkologie mit den Erkrankungen der nicht schwangeren Frau – im Gegensatz zur Geburtshilfe. Wobei zu sagen ist, dass die Facharzt-Ausbildung zum Gynäkologen in Deutschland immer auch eine Ausbildung in Geburtshilfe einschließt. Zu den Aufgaben eines Gynäkologen gehört auch die Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Brust inkl. der entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen (Mammografie).

Untersuchungsmethoden in der Gynäkologie sind Ultraschall (Sonografie) zur Abbildung der inneren Organe (Gebärmutter) und die Tastuntersuchung (Eierstöcke) sowie die visuelle Begutachtung zur Untersuchung von Scheide und Muttermund (mittels Spekulum). Im Einzelfall können auch Gewebeproben resp. Zellen von der Schleimhautoberfläche (ein sog. Abstrich) zur Untersuchung entnommen werden. Eine häufige Erkrankung ist eine Pilzinfektion der Vagina.

Da die Gynäkologie zu den operativen Fachgebieten der Medizin zählt, gehören auch Operationen wie beispielsweise eine Gebärmutterentfernung oder eine Eileiterunterbindung zur Sterilisation zum Aufgabengebiet eines Gynäkologen. In der modernen Medizin werden Eierstockzysten mittels einer sog. Schlüssellochoperation (durch die Bauchwand) entfernt.

Die Frauenheilkunde besteht jedoch auch zu einem großen Bereich aus konservativen Behandlungsverfahren wie beispielsweise die Hormontherapie und die Beratung und Durchführung von Maßnahmen zur Kontrazeption (Empfängnisverhütung) sowie die Behandlung von Paaren bei ungewollter Kinderlosigkeit.

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde / HNO-Ärzte

Wie der Name schon sagt, geht es bei der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) um das Teilgebiet der Medizin, welches sich mit den Ohren, der Nase, der Mundhöhle und dem Rachen, dem Kehlkopf sowie mit der Speiseröhre befasst. Kurz gesagt: Es geht um die oberen und unteren Luftwege. Im weiteren Sinne ist ein HNO-Arzt der Ansprechpartner bei Problemen im gesamten Kopf- und Halsbereich sowie bei Sprach-, Stimm- und kindlichen/erwachsenen Hörstörungen. Erkrankungen der Gesichtsweichteile oder der Kopfspeicheldrüsen gehören genauso zu den vom HNO-Arzt behandelten Bereich wie die Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns. Als Teil des Innenohres sind Gleichgewichtsstörungen Untersuchungsgebiet und Behandlungsschwerpunkt einer HNO-Praxis.

Die Heilung bzw. die Wiederherstellung sämtlicher Erkrankungen, Verletzungen und deren Folgen sowie Fehlbildungen und Funktionsstörungen im oben genannten Bereich fallen in die Zuständigkeit eines HNO-Arztes. Dazu zählen auch Tumore und chronische Entzündungen im Ohr, in der Nase und den Nasennebenhöhlen, in der Mundhöhle oder des Kehlkopfes sowie Funktionsstörungen der Sinnesorgane dieser Regionen (Stimm-, Sprach-, Sprech-, Riech-, Geschmacks-, Gleichgewichts- und Hörstörungen). Eine bekannte Entzündung im Ohr ist z. B. die Mittelohrentzündung und im Rachen die Mandelentzündung.

Die HNO-Heilkunde besteht in der Behandlung von Erkrankungen weitgehend aus der wissenschaftlichen Medizin verbunden mit Naturheilverfahren. Sie umfasst auch die Vorbeugung sowie die Nachsorge und Rehabilitation. Bei Operationen werden meist mikrochirurgische oder endoskopisch unterstützte Operationsverfahren verwendet, insbesondere im Bereich des Mittel- und Innenohrs, der Nase und Nasennebenhöhle und des Kehlkopfes. Mit starren und flexiblen Endoskopen können auch verschluckte oder inhalierte Fremdkörper entfernt werden. Die fachbezogene Ultraschalluntersuchung der Gesichts- und Halsweichteile oder auch der Nasennebenhöhlen ist aus der HNO-Heilkunde heute nicht mehr wegzudenken und hat die gebietsbezogene Röntgenuntersuchung nahezu vollständig verdrängt. Weitere etablierte Behandlungsmethoden sind plastisch chirurgische Eingriffe im Gesichtsbereich (z.B. Hautveränderungen, Ohrmuschelfehlstellungen oder Deformitäten der Nase).

Innere Medizin / Internisten

Die offizielle Bezeichnung in Deutschland lautet Facharzt für Innere Medizin oder auch Internist. Dieses Fachgebiet ist sehr umfassend und gliedert sich weiter auf in die Bereiche: Pneumologie (Krankheiten der Atmungsorgane), Kardiologie (Krankheiten des Herzens und des Kreislaufs), Gastroenterologie (Krankheiten der Verdauungsorgane) und Nephrologie (Krankheiten der Nieren).

Weitere Fachgebiete der Inneren Medizin befassen sich mit dem Blut und den blutbildenden Organen (Hämatologie), dem Gefäßsystems (Angiologie), dem Stoffwechsels und der inneren Sekretion (Endokrinologie, Diabetologie). Auch das Immunsystem (Immunologie), das Stütz- und Bindegewebe (Rheumatologie) und Infektionskrankheiten (Infektiologie) sowie Vergiftungen (Klinische Toxikologie) und Tumore und hämatologische Neoplasien (Onkologie) sind ein Teil der Fachrichtung. Aufgabe eines Internisten ist auch die Überwachung und Therapie von Schwerstkranken (Internistische Intensivmedizin).

Zur Ausbildung zum Internisten kann der Arzt einen zusätzlichen Schwerpunkt wählen; er ist dann beispielsweise ein Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie: Kardiologe. Neben der Wahl eines Schwerpunkts gibt es in Deutschland die Möglichkeit, verschiedene Zusatzqualifikationen zu erwerben, z.B. Infektiologie oder Notfallmedizin.

Wichtige Untersuchungsmethoden der Inneren Medizin sind die Anamnese (Erfassung die Leidensgeschichte eines Patienten) sowie körperliche Untersuchungen. Beispielsweise: Langzeit-EKG oder -Blutdruckmessung, Sonographie (Ultraschall-Untersuchungen), Endoskopie und Magen- und Darmspiegelungen. Es werden auch Herzkatheter- und Lungenfunktionsuntersuchungen sowie Leberbiopsien (Gewebsentnahmen) durchgeführt. Eine Knochenmarkpunktion dient der Beurteilung der Blutbildung beispielsweise bei Verdacht auf Erkrankungen des Knochenmarks und der blutbildenden Systeme (z.B. Leukämie).

Behandlungsmethoden der Inneren Medizin können sowohl konservativ als auch interventionell sein. In der Medizin versteht man unter konservativer Therapie: Behandlung eines Krankheitszustandes mit Hilfe medikamentöser Therapie und/oder physikalischen Maßnahmen. Eine interventionelle Behandlung ist im Gegensatz dazu ein chirurgischer Eingriff; beispielsweise im Bereich der Onkologie (Behandlung von Tumoren).

Kinder- und Jugendmedizin / Pädiatrie

Der Mediziner des Fachbereichs der Kinder- und Jugendmedizin (Pädiatrie) wird umgangssprachlich als „Kinderarzt“ bezeichnet. Bei dieser Fachrichtung handelt es sich um die Lehre von der Entwicklung des kindlichen und jugendlichen Organismus, den Erkrankungen und deren Behandlungen. Die Pädiatrie erstreckt sich über alle Teilgebiete der klinischen Medizin, wobei die Betonung auf den präventiven Maßnahmen liegt.

Ein Teilgebiet ist z.B. die Kinderkardiologie, die sich mit der Diagnostik und nicht-operative Behandlung von angeborenen oder erworbenen Herzfehlern, Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelerkrankungen befasst. Desgleichen gibt es andere Teilgebiete, wie die Kinderhämatologie und -onkologie (Blut- und Krebserkrankungen), die Neuropädiatrie (Nervensystemerkrankungen) sowie die Neonatologie. Hierbei handelt es sich um die Versorgung von Frühgeborenen und erkrankten Neugeborenen.

Zusätzliche Spezialisierungen sind beispielsweise die Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie (Erkrankungen des kindlichen Hormonsystems und Zukkerkrank bei Kindern) und die Kinder-Gastroenterologie (Erkrankungen im Verdauungssystem). Desweiteren sind zu nennen: Kinder-Nephrologie (bei Nierenerkrankungen), Kinder-Pneumologie (bei Lungenerkrankungen, Asthma bronchiale) und Kinder-Rheumatologie (bei chronischen und entzündlichen Krankheiten des Bewegungssystems). Wobei die Kinderorthopädie auch eine Zusatzweiterbildung für Fachärzte für Unfallchirurgie und Orthopädie ist.

Im Gegensatz dazu liegt der Sozialpädiatrie, die sich mit der Betreuung entwicklungsgestörter Kinder befasst, eine neuropädiatrische Ausbildung zugrunde. Dieser Fachbereich ist eng verbunden mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der ebenso wie die Kinderchirurgie einen eigenständigen Bereich darstellt. Schließlich ist noch die Humangenetik zu nennen, bei der es sich um eine klinische Wissenschaft, handelt, die sich mit erblichen Erkrankungen beschäftigt. Da die Kinder- und Jugendmedizin ein nicht-operierendes Fach ist, ist sie eng mit anderen operativen Fachgruppen vernetzt.

Neurochirurgie

Die Neurochirurgie ist ein eigenständiges medizinisches Fachgebiet, das weder der Chirurgie noch der Neurologie zugeordnet wird. Neurochirurgie bedeutet: Erkennung und operative Behandlung von Erkrankungen und Fehlbildungen sowie Verletzungsfolgen des zentralen und peripheren Nervensystems. Ein Neurochirurg beschäftigt sich außerdem mit den entsprechenden Voruntersuchungen, den konservativen Behandlungsverfahren und der Rehabilitation.

Das Nervensystem wird unterschieden in ein zentrales und ein peripheres. Das Zentralnervensystem (ZNS) wird im Wesentlichen gebildet vom Gehirn und Rückenmark. Das periphere Nervensystem (PNS) umfasst den Teil, der außerhalb des Gehirns und Rückenmarks liegt, wobei es eine starre Abgrenzung des PNS vom ZNS aus funktioneller Sicht nicht gibt. Erkrankungen des Nervensystems sind seltener angeboren, sie treten meist erst im Laufe des Lebens auf. Durch die oft weitreichenden Folgen schränken sie den Erkrankten stark in seiner Handlungsfreiheit und -fähigkeit ein.

Ein bekanntes Beispiel einer solchen Erkrankung ist die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), die eine degenerative Krankheit des motorischen Nervensystems ist. Hierbei kommt zu einer fortschreitenden und irreversiblen Schädigung bzw. Degeneration jener Nervenzellen, die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind. Weiterhin ist die Parkinson-Krankheit zu nennen, die mit dem Verlust spezifischer, dopaminproduzierender Gehirnzellen einhergeht. Sie ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, ebenso wie die Multiple Sklerose (MS). Diese ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung.

Neurologie / Nervenheilkunde

Die Neurologie, die ein Teilgebiet der Inneren Medizin ist, ist die Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems. Fachverwandt ist die Psychiatrie, die Übergänge sind teilweise fließend. Die Neurologie ist im Besonderen eng verbunden mit der Neurochirurgie. Zentrales Thema der Nervenheilkunde ist natürlich das Nervensystem. Es wird unterschieden in ein zentrales und ein peripheres.

Das Zentralnervensystem (ZNS) wird im Wesentlichen gebildet vom Gehirn und Rückenmark. Das periphere Nervensystem (PNS) umfasst den Teil, der außerhalb des Gehirns und Rückenmarks liegt, wobei es eine starre Abgrenzung des PNS vom ZNS aus funktioneller Sicht nicht gibt. In der Neurolodie sind auch die Umgebungsstrukturen des Nervensystems und die blutversorgenden Gefäße, einschließlich der Verbindungsstrukturen mit den Muskeln und die Muskulatur selbst von Bedeutung. Erkrankungen des Nervensystems sind seltener angeboren, sie treten meist erst im Laufe des Lebens auf. Durch die oft weitreichenden Folgen schränken sie den Erkrankten stark in seiner Handlungsfreiheit und -fähigkeit ein.

Folgende Erkrankungen werden beispielsweise behandelt: Gefäßerkrankungen (z.B. Hirnblutungen), Tumore, die Parkinson-Krankheit, epileptische (und nichtepileptische) Anfallsleiden sowie die Multiple Sklerose. Weiterhin: die Demenz, eine primär degenerative Erkrankung sowie Dysraphische Störungen (sog. Verschlusskrankheiten) und Phakomatosen (Fehlbildungskrankheiten) als auch Muskelerkrankungen und Kopf- und Gesichtsschmerzen: vor allem Migräne. Ein Neurologe behandelt auch entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems, z.B. bakterielle oder virale Infektionen von Hirn- und Rückenmarksgewebe und -häuten. Beispiel: Meningitis. In Zusammenarbeit mit Neurochirurgen und Unfallchirurgen werden alle Formen von Nervenverletzungen behandelt.

Neurologische Untersuchungstechniken beruhen vor allem auf einer ausgefeilten Diagnosetechnik. Diese gliedert sich in eine genaue Befragung des Patienten und eine eingehende körperliche Untersuchung.

Nuklearmedizin

In der Nuklearmedizin werden kurzlebige radioaktive Arzneimittel verwendet, um Stoffwechselvorgänge im Körper abzubilden. Spezielle Gamma-Kameras können die vom Körper ausgehenden Strahlen sichtbar machen. So können die Lage, Größe und Form, vor allem aber die Funktion verschiedener Organe als Bilder (Szintigramme) dargestellt werden. Die Kameras können auch dreidimensionalen Schnittbildern des Körperinneren berechnen (SPECT und PET).

Am häufigsten werden Untersuchungen der Schilddrüse einschließlich Ultraschall und Labordiagnostik durchgeführt (z.B. bei Vergrößerungen, Knoten oder Funktionsstörungen). Weitere häufige Untersuchungen sind die Herzszintigraphie (Untersuchung der Herzdurchblutung), Skelettszintigraphie (Rheuma- oder Tumorerkrankungen), Wächter-Lymphknotenszintigraphie (vor Brustkrebsoperationen), Nierenfunktionsszintigraphie, Lungenszintigraphie, spezielle Hirnszintigraphien (z.B. Parkinsondiagnostik)

Die Strahlenbelastung ist meist geringer als bei vergleichbaren Röntgenuntersuchungen. Die radioaktiven Substanzen sind nicht giftig und haben keine Nebenwirkungen, wie sie z.B. bei Kontrastmitteln auftreten können.

Radioaktive Substanzen können auch zur Therapie verwendet werden (z.B. Radiojodtherapie bei gut- und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen, Gelenktherapie, Schmerztherapie von Knochenmetastasen). Einige Therapien erfolgen stationär in Kooperation mit geeigneten Kliniken.

Orthopädie

Die Orthopädie ist das Fachgebiet, das sich mit angeborenen oder erworbenen Form- oder Funktionsfehlern des Stütz- und Bewegungsapparates befasst. Zu diesem Körperbereich zählen Knochen und Gelenke, Muskeln und Sehnen. Zur Thematik eines Orthopäden gehören die Entstehung, die Verhütung, die Erkennung und Behandlung einer solchen Erkrankung sowie die Rehabilitation. Angrenzende Fachgebiete sind die Unfallchirurgie und die Sportmedizin. Die Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin.

Ein sehr wichtiges Arbeitsfeld ist die Orthopädie im Kindesalter (Kinderorthopädie). Denn, durch präventive Maßnahmen lassen sich viele Probleme bei einem Kind beheben, die im Erwachsenenalter nicht mehr korrigiert werden können. Bekannte Fehlstellungen sind z.B. der Knicksenkfuß oder eine X- oder O-Beinfehlstellung.

In der Orthopädie gehören, neben der Anamnese und körperlichen Tests, auch radiologische Verfahren wie Röntgen, Computer- und Kernspintomografie (auch Sonographie) zu den maßgeblichen Untersuchungsverfahren. Eine orthopädische Behandlung kann u. a. aus einer Physiotherapie oder einer Schmerztherapie bestehen. Auch chirurgische Verfahren (beispielsweise Prothesenchirurgie) oder die Anpassung von Hilfsmitteln (beispielsweise Einlagen für Schuhe) kommen zum Einsatz.

Hier einige der in der Orthopädie behandelten Krankheitsbilder: Arthritis, Arthrosen, Bänderrisse, Bandscheibenvorfälle, Frakturen, Klumpfuß, Osteoporose u.v.m.. Häufig ergibt eine Differentialdiagnose für orthopädische Beschwerden auch psychosomatische Krankheitsbilder.

Pathologie

Ein Pathologe beschäftigt sich mit den krankhaften und abnormen Vorgängen und Zuständen im Körper eines Menschen sowie mit deren Ursachen. Viele Laien denken bei der Pathologie zunächst an Obduktionen. In der modernen Pathologie geht es heutzutage jedoch in erster Linie um lebende Patienten. In der Hauptsache geht es um die Feststellung von morphologisch fassbaren, krankhaften Veränderungen; um Missbildungen, die Entstehungsweise und Verlaufsform und die Auswirkungen sowie die jeweiligen Vorgänge im Körper.

Zu den Aufgaben eines Pathologen gehören u. a. die Untersuchung von Gewebe- bzw. Zellproben sowie die Untersuchung von Organen nach operativer Entfernung. Hierzu werden beispielsweise kleine Biopsien zu Schnittpräparaten weiterverarbeitet und unter dem Mikroskop begutachtet. Auch kann während einer Operation, in der der Patient noch in Narkose liegt, eine Gewebeprobe untersucht so werden.

Mit Hilfe eines Mikroskops kann der Pathologe Auskunft geben; über die Art und den Schweregrad einer Erkrankung. Er ist somit in der Lage, Diagnosen zu stellen, die über eine „nur“ klinische oder radiologische Untersuchung hinaus gehen. Im Fall eines Tumors beispielsweise, ob dieser gutoder bösartig ist, ist ein Pathologe gefragt. Für den klinischen Arzt liefert der Pathologe viele wichtige Prognosefaktoren, die für eine bestimmte Therapieform entscheidend sind (z.B. bei Brustkrebs).

Eine weitere Aufgabe des Pathologen besteht in der Durchführung von Obduktionen, um eine Todesursache zu klären. Bereits im Altertum wurden Leichenöffnungen durchgeführt; diese dienten jedoch mehr der anatomischen Bildung. Erst ab der Neuzeit (Ende des 18. Jahrhunderts) erlangte eine Leichenschau Bedeutung im Sinne eines pathologischen Verständnisses. Eine Obduktion kann auch Hinweise darauf geben, ob familiäre Risikofaktoren gegeben sind (z.B. Krebs oder erbliche Erkrankungen).

Im Gegensatz zur Pathologie beschäftigt sich die Rechtsmedizin mit der Klärung unnatürlicher Todesursachen (z.B. Mord, Unfall).

Pneumologie / Lungen- und Bronchialheilkunde

Die Pneumologie (auch Pulmonologie genannt) ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin. Sie befasst sich mit Lungenerkrankungen, weshalb die deutsche Bezeichnung entsprechend "Lungenheilkunde" lautet. Zur Pneumologie gehören die Prophylaxe, die Erkennung und konservative Behandlung von Krankheiten der Lunge, der Bronchien, des Mittelfells sowie der Pleura (Brustfell).

Häufige Krankheitsbilder in der Pneumologie sind u. a. das Bronchialkarzinom Lungenkrebs), die Lungenentzündung (Pneumonie) oder die Lungenembolie. Zu den Untersuchungsmethoden in diesem Fachbereich gehören, neben der Anamnese, der Lungenfunktionstest sowie ein Röntgenbild oder eine Computertomografie (CT) der Lunge. Ebenso wird mit Ultraschall gearbeitet, seltener findet eine internistische Thorakoskopie (Spiegelung des Rippenfells) statt.

Zu den Therapieformen der Pneumologie zählen vor allem die körperliche Schonung (auch Bettruhe), körperliches Training und Kneippsche Anwendungen. Desweiteren: Atemtraining, Nikotinentwöhnung, Allergenvermeidung, Hyposensibilisierung, Beatmung und Physiotherapie u. v. m.. Medikamentös können entsprechend Cortison, Antibiotika oder Asthmamedikamente verabreicht werden.

Ein chirurgischer Eingriff wäre z.B. die Lungentransplantation, die von einem Thoraxchirurgen durchgeführt wird. Dieser eigenständige Fachbereich zählt nicht direkt zur Pneumologie. Die Thoraxchirurgie ist als Teil der Chirurgie, die Bestrahlung von Lungentumoren ist als Teil der Strahlentherapie und die Chemotherapie von Lungentumoren ist als Teil der Onkologie anzusehen.

Radiologie

Ein Radiologe befasst mit der Anwendung elektromagnetischer Strahlen und mechanischer Wellen zu diagnostischen und therapeutischen, auch wissenschaftlichen Zwecken. Strahlentherapie und Nuklearmedizin sind eng verwandte, jedoch eigenständige medizinische Fachgebiete. Wichtige Aufgabe eines Radiologen ist die Beurteilung von radiologischen Aufnahmen, beispielsweise von Herz, Lunge und Brustkorb sowie dem Skelett (bei Knochenbrüchen).

Anfänglich wurden in der Radiologie ausschließlich Röntgenstrahlen verwendet. Namensgeber dieses Verfahrens ist Wilhelm Conrad Röntgen. Neben den Röntgenstrahlen kommt heute auch andere ionisierende Strahlung (z.B. Gammastrahlung) oder Elektronen zum Einsatz. Ebenso zur Radiologie werden auch die bildgebenden Verfahren wie die Sonografie und die Kernspintomographie gerechnet. Diese Verfahren sind auch ein Teil der Fachrichtung "Nuklearmedizin".

In der Radiologie werden desweiteren die Röntgen-Computertomographie (z.B. bei knöchernen Strukturen im Innenohr) und die Magnetresonanztomographie eingesetzt. Auch Ultraschalluntersuchungen, das am häufigsten angewendete bildgebende Verfahren, finden Anwendung.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Interventionelle Radiologie. Dabei handelt es sich um minimalinvasive therapeutische Maßnahmen, die unter permanenter Kontrolle mittels eines bildgebenden Verfahrens durchgeführt werden. Beispiel: Aufdehnung von Gefäßverengungen. Von Bedeutung für die fachärztliche Tätigkeit eines Radiologen ist auch der Strahlenschutz.

Rheumatologie

Die Rheumatologie beschäftigt sich mit der Prophylaxe und Diagnostik sowie mit der Therapie und Rehabilitation von rheumatischen Erkrankungen. Rheuma ist der Sammelbegriff für Erkrankungen, die an den Bewegungsorganen auftreten, meist chronisch verlaufen und (fast) immer mit Schmerzen sowie mit Bewegungseinschränkungen verbunden sind. Zum sog. "Rheumatischen Formenkreis" zählen rund 400 verschiedene Erkrankungen. Der umgangssprachlich verwendete Begriff "Rheumatismus" bezeichnet keine spezielle Erkrankung im eigentlichen Sinne.

In der Rheumatologie unterscheidet man 4 Hauptgruppen:

  • Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen (z.B. Arthrose)
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen (z.B. Rheumatoide Arthritis)
  • Weichteilrheumatismus (z.B. Fibromyalgie)
  • Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden (z.B. Gicht) Rheuma kann jeden treffen – nicht nur alte Menschen, sondern auch junge Menschen und Kinder.

Während die Ursachen von degenerativen (nicht-entzündlichen) rheumatischen Erkrankungen meist die Folge von Alterungs- und Verschleißerscheinungen oder Verletzungen sind, handelt es sich bei der Mehrzahl der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen um Autoimmunerkrankungen.

Die Rheumatologie ist als Fachdisziplin zwischen der Inneren Medizin und der Orthopädie angesiedelt. Eine Facharztausbildung zum Rheumatologen ist (in Deutschland) aus beiden Bereichen heraus möglich, was eine weitere Unterscheidung in 2 Teilbereiche begründet. Nämlich, die internistische Rheumatologie: Diese beschäftigt sich vorwiegend mit Erkrankungen auf den Bewegungsapparat und mit deren konservativer Behandlung. Und, die orthopädische Rheumatologie: Diese ist vorwiegend chirurgisch ausgerichtet.

Urologie

Die Urologie beschäftigt sich mit den harnbildenden und harnableitenden Organen. Dazu zählen die Niere, die Harnblase, der Harnleiter sowie die Harnröhre. Obwohl man bereits im Altertum und in der Antike Blasenkatheter oder die Operation von Blasensteinen kannte, ist die Urologie ein relativ junges eigenständiges Fachgebiet der Medizin.

Darüber hinaus behandeln Urologen auch Krankheiten der Geschlechtsorgane des Mannes (Hoden, Nebenhoden, Samenleiter und -bläschen, Penis und Prostata). Eine häufige Erkrankung bei Männern ist die Prostatavergrößerung und der Prostatakrebs – Erkrankungen, die typischerweise im höheren Lebensalters auftreten, und die bei Früherkennung entsprechend besser therapiert werden können.

Urologische Erkrankungen, wie beispielsweise Blasen- oder Nierensteine, können mit modernen Untersuchungsmethoden wie Sonografie oder Computertomografie erkannt und dann entsprechend therapiert werden. Auch kleinste Endoskope ermöglichen eine Inspektion von Niere oder Harnleiter; bekannt auch als Laparoskopie (Bauchspiegelung). Die Endoskopie findet auch Anwendung zum Beispiel zur Behandlung einer Prostatavergrößerung oder eines Harnblasenkrebses. Tumorerkrankungen können durch die Chemotherapie und durch die Strahlentherapie behandelt werden.

Die Neurourologie ist eine Spezialdisziplin. Hier werden Störungen im Harn und Genitaltrakt, die durch eine Verletzung des Nervensystems (z.B. Querschnittlähmung) verursacht wurden, behandelt.